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Destiny

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Als Behüter der (Rest-)Menschheit gegen Aliens

Pros

  • Die Waffen der Figuren “lernen” während des Spiels
  • Ab und an wohltuende Momente entspannter Ruhe zwischen knallharten Actionszenen

Nachteile

  • Phasenweise schwächelt das Spiel erzählerisch

Adrenalintreibender Ego-Shooter, der als MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) entwickelt wurde, also um über das Internet von möglichst vielen Playern gleichzeitig gespielt zu werden. Der Name des Publishers, Activision (u.a. die ‘Call of Duty’-Reihe) wird vielen passionierten Gamern als Garantie für ein gelungenes Science-Fiction-Abenteuer genügen. Verfügbar ist dieses Open-World-Spiel sowohl im Einzelspieler- als auch Multiplayermodus.

Golden Age – Collapse - Apocalypsis

Wir machen einen Zeitsprung 700 Jahre voraus. Die Menschheit hat in der Erkundung und Eroberung des Weltraums über Generationen (während des ‘ Goldenen Zeitalters’) hinweg ungeahnte Erfolge gefeiert. Diese Feierstimmung ist jedoch gänzlich verflogen – nach einem schlicht “der Zusammenbruch” (the Collapse) genannten mysteriösen und desaströsen Ereignis präsentiert sich das All in einer postapokalyptisch jämmerlichen Verfassung. Und die Menschheit? Nicht mehr als ein jämmerlicher Rest harrt in der einzigen verbliebenen Stadt aus, belagert von Aliens, die sich nur in ihrer Feindseligkeit gegenüber den Menschen gleich sind, ansonsten einer von insgesamt vier verschiedenen Rassen zugehören, und die sich im gesamten Sonnensystem ausgebreitet haben. Die in ihrer belagerten Stadt eingeschlossenen Schar Überlebender hält den Horden Außerirdischer nur dank des Travellers stand, eines mysteriösen, riesigen, mondgleichen Raumschiffs, mit dem die Menschen einst weit entfernte Welten erreichen konnten, das aber seit the collapse und seinen verheerenden Folgen (ohne, dass klar werden würde, was genau geschehen war) einfach über der Erde schwebt und die Stadt mit einem sicheren Schutzschild umgibt.

Es sieht also nicht so aus, als könnte sich die Menschheit allein aus ihrer doch recht jämmerlichen Lage befreien. Da muss der versierte Spieler ran! Es ist an ihm zu verhindern, dass die Menschheit weitgehend klanglos von der Bildfläche verschwindet und ihren Platz den widerlichen Außerirdischen überlässt. Er wird zum Guardian, zum Behüter und Beschützer der Menschen.

Titan, Hunter oder Warlock?

Bei der Gestaltung seines Avatars, des Guardians, hat der Spieler die Auswahl zwischen drei Rassen: menschlichen Guardians, sogenannten Awoken (in etwa: Erweckten) und Exos. Dabei kann man sich hier getrost von ästhetischen Erwägungen leiten lassen, denn auf die Fähigkeiten oder Spielbarkeit hat dies keinerlei Einfluss: alle drei Rassen sind in dieser Hinsicht völlig gleich. Danach jedoch sind Entscheidungen zu treffen, die entscheidend für das gesamte Spiel sein werden. Man muss eine Klasse (Titan, Hunter oder Warlock) für seinen Guardian wählen, genauer eine von jeweils zwei Unterklassen.

Mit der Gestaltung seines Avatars legt der Spieler weitgehend seine Rolle, Strategien usw. in “Destiny” fest.

Damit liegen bereits die Fähigkeiten und speziellen Begabungen fest, sowie die Möglichkeiten, die man für spätere upgrades und additions hat. Größte Wichtigkeit für die später, während des Spiels zu wählenden Kampfstrategien hat auch die jeweilige ”Super”, die zu jeder Unterklasse gehört, eine Art Superskill, z.B. die “Fist of Havoc”, die Faust der Zerstörung, die zur angriffsorientierten Unterklasse der Titans gehört und deren Name hält, was er verspricht. Oder der “Super” der Gunslinger-Unterklasse (Hunters): der Revolverheld hat eine ganz besondere Waffe, die “Golden Gun”, mit der er …ach, man muss es selbst gesehen und gespielt haben.

Flüssiges Shooting gegen außerirdische Kreaturen

Jeder, der Spaß an hervorragend gemachten Shootern hat, wird begeistert sein von einer meisterlichen Graphik, flüssigem ‘Shooting’ und phantasievoll gestalteten Settings. Wer übrigens nicht ständig in der Meute wild rumballern möchte, sondern vielleicht einfach mal die Landschaft erkunden – diese Entscheidung steht jedem Player frei, er kann seiner Wege ziehen. Er darf darüber nur nicht vergessen, dass er zum einen eine wichtige Mission hat, zum anderen ein Zusammentreffen ohne jegliche Begleitung mit einem Alien, egal ob nun ein Fallen, ein Hive, ein Vex oder ein Cabal, weitaus folgenschwerer sein kann, wenn man nicht Teil eines schlagkräftigen Teams ist...

Destiny-Symbol

Typ Hintergrund

Version 1.0

Andere Versionen

1.0

Bewertung