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LEGO The Hobbit

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Mittelerde nach dem LEGO-Lifting

Pros

  • Erwartungen an LEGO-Spiele-typischen Charme und Humor werden keineswegs enttäuscht
  • Trotz des inzwischen nicht mehr neuen Konzepts überraschend frisch
  • Interessante Story, der es gelingt, die Atmosphäre der Filmvorlage einzufangen

Nachteile

  • Trotz allem (s.o.) erste Ermüdungssymptome in der Gamer-Community angesichts der Vielzahl bereits erschienener LEGO-Titel – das Konzept beginnt, sich abzunutzen (?)

Da sind sie also wieder: die Bauklötzchenmännlein aus dem Hause LEGO. Der Verleger Warner Bros. Interactive Entertainment schließt mit Lego The Hobbit an das zwei Jahre vorher erschienene und recht hoch gelobte Lego Der Herr der Ringe – Spiel an. Die Vorlage ist natürlich keine andere als die beiden Hobbit-Filme von Peter Jackson, ‘Der Hobbit: Eine unerwartete Reise’ und ‘Der Hobbit: Smaugs Einöde’.

Respektvoll aber nicht humorlos

Der Plot greift natürlich in großen Teilen die (oder wenigstens Teile der) Handlung der filmischen Vorlage auf. Nichtdestotrotz mussten eine Reihe von Veränderungen vorgenommen werden, um die gestückelte Handlung beider Filme sinnvoll auf die einzelnen Kapitel des Spiels verteilen zu können. Außerdem war man natürlich nicht gewillt, auf eines der Markenzeichen der LEGO-Games zu verzichten, nämlich auf den von den Fans (zu Recht) so geliebten Witz, der auch in Lego The Hobbit wieder zu finden ist – und natürlich nichts mit der filmischen Vorlage zu tun hat.

Originaldialoge aus den Filmen

Wie schon in Lego Batman 2: DC Super Heroes treffen wir auch in ‘The Hobbit’ wieder sprechende Minifiguren an. Großartig, wie es den Entwicklern gelungen ist, Teile der Dialoge unverändert (d.h., gesprochen von den Darstellern des Originals bzw. deren Synchronsprechern) aus den Filmen zu übernehmen, obgleich natürlich eine beachtliche Zahl zusätzlicher Sprecher mitwirken musste.

Berserkernd durch Mittelerde

Die Reise des Hobbits durch die verschiedenen Level hindurch, durch Tolkiens Mittelerde, genauer: durch die im Lego-Look nachdesignten verschiedenen Schauplätze der Filme (Bag End, Hobbiton, Mirkwood, Dol Guldur, Rivendell und wie sie alle heißen) ist ein Heidenspaß. Da Mittelerde riesig groß ist, ist man dankbar, nicht die gesamte Reise zu Fuß machen zu müssen, sondern auch Pferde dabei zu haben.

Der Humor, der im Computerspiel immer wieder aufblitzt, ist Markenzeichen der LEGO-Spiele – nicht der Hobbit-Filme

Mit riesigem Spielspaß sammelt man auf dem Trip Goldstücke und Punkte ein und zertrümmert mit einfach nicht nachlassen wollender Lust alles irgendwie Zertrümmerbare (in der Regel ist das all das, was aus LEGO-Steinen besteht) – und stößt dabei immer wieder auf ganz besondere Ausgangsbaustoffe, aus denen ein richtiges, größeres LEGO-Objekt gebaut werden muss. Dieses Feature ist schon aus den Vorgängerspielen bekannt und wird von den Fans heiß geliebt. Danke, dass man daran weiter festgehalten hat.

Mal ein bisschen Sightseeing statt hartem Wettbewerb

Wie gesagt, es macht großen Spaß, ins LEGO-Mittelerde-Universum einzutauchen. Da gibt es soviel zu sehen (und zu belächeln), dass mancher Spieler es vorziehen wird, seine Sammelwut zu bezähmen und erst einmal ein wenig Sightseeing zu machen. Schön, dass das in diesem Spiel problemlos möglich ist: man kann im ersten Durchgang ja einfach mal Boni Boni sein lassen und sich nicht um das Freischalten weiterer Spielfiguren kümmern, sondern einfach nur erkunden und erst im zweiten Durchgang wirklich Ernst machen – die Story-Missionen können auf der Weltkarte wieder und wieder, sooft man dies möchte, durchgespielt werden.

LEGO The Hobbit-Symbol

Typ Demo

Version Demo

Größe 508.34 MB

Andere Versionen

Demo

Bewertung