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One Button Bob

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Eine Herausforderung für Ein-Finger-Spieler

Pros

  • Einfaches Spielprinzip, noch einfachere Bedienung
  • Nette Gestaltung, gängige Begleitmusik
  • Gratis-Download

Nachteile

  • Hoher Suchtfaktor

"One Button Bob” gehört, und man möge es dem Autoren nachsehen, dass er es überhaupt noch einmal explizit erwähnt, zum “Flash Games” - Untergenre der One-Button-Games (auch: Single-Key-Games), so genannt wegen der Steuerung, für die man eine einzige Taste auf dem Keyboard benutzt (alternativ kann per Mausklick gespielt werden). Damit ist eines wohl gleich mal klar: richtig schwer zu spielen ist “One Button Bob” nicht. Und dass vor dem Spielstart keine Tutorials nötig sind, dürfte einleuchten: man legt einfach los und schaut, was die Spielfigur macht bzw. was sonst passiert, wenn man die bewusste Taste drückt. Eigentlich muss ein Gamer nur zwei Voraussetzungen erfüllen: er muss, erstens, wenigstens einen gut trainierten Finger haben, und, zweitens, sein Gefühl für richtiges Timing muss ebenso gut sein. Eine dritte Eigenschaft ist nicht zwingend erforderlich, aber von Riesenvorteil: Suchtresistenz.

Herausforderung trotz aller Einfachheit

‘Kennste eines, kennste alle’ – soll gar nicht bestritten werden. Dass es trotzdem so viele verschiedene One-Button-Spiele gibt, liegt einfach daran, dass sie so unglaublich beliebt sind. Entwickler haben natürlich nur einen begrenzten Spielraum, wollen sie mit ihren Erzeugnissen aus der Masse dieser Spiele, deren Komplexität notgedrungen gering bleibt, herausragen. Sie können kaum mehr tun, als es für den Spieler so schwierig wie möglich zu machen, so dass ein Höchstmaß an ‘hand to eye’-Koordination erforderlich ist, sich eine nette Geschichte als Grundidee der Handlung auszudenken, das Ganze graphisch originell zu gestalten und nach Möglichkeit die eine oder andere Überraschung einzubauen.

Die Musik treibt Bob unentwegt voran

All das ist dem Entwickler von “One Button Bob” sehr gut gelungen. Bob wandert die vielen Level hindurch als eine Art Indiana-Jones-Verschnitt durch die verschiedenartigsten Szenerien und muss sich dabei aller Arten von Spinnen, Fledermäusen und mannigfaltigem weiteren Getier erwehren, klaffende Abgründe überqueren, allen Arten von Hindernissen, Fallen und Gefahren ausweichen, klettern, springen (spriiingen, ja, springen bis der Arzt kommt), sich vor Feuern in acht nehmen usw. usw., ohne dabei natürlich zu vergessen zu punkten.

Ein Spieler, ein Finger, eine Taste

Gut, dass die Begleitmusik genau das richtige Getriebenenfeeling vermittelt.

Kleine Gemeinheiten unter One-Button-Freunden

Wie gesagt, One Button Bob ist als typischer One Button-Vertreter ein sehr simples Vergnügen. Damit es aber eben nicht zu einfach wird, hat der Schöpfer sich eine kleine Gemeinheit ausgedacht: jedes mal, wenn die Spielfigur ein neues Level erreicht, darf der Spieler sich erst einmal überraschen lassen, was Bob wohl jetzt tun wird, wenn man den Button drückt.

One Button Bob-Symbol

Typ Freeware

Version 1.0

Größe 2.63 MB

Andere Versionen

1.0

Bewertung