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Pillars of Eternity

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Wer etwas beigetragen hat, kann schon mal reinschauen

Pros

  • Zugeschnitten auf Spieler, die viel Wert auf gut erzählte Geschichten und fein gezeichnete Charaktere legen
  • Trotzdem Action in Hülle und Fülle

Nachteile

  • Immer noch erst in der Beta-Phase

Pillars of Eternity” ist ein Projekt der Entwickler des amerikanischen Obsidian Entertainment – Studios – ein Crowdfunding-Projekt. Obsidian Entertainment hatte sich in der Gamer-Community bereits einen ausgezeichneten Ruf verdient und so erstaunte es nicht, dass das ursprüngliche Ziel, 1,1 Millionen Dollar einzunehmen, bereits nach zwei (!) ganzen Tagen erreicht war; am Ende stieg die Summe auf knapp 4 Millionen. Man darf gespannt sein, was den Gamern dafür geboten wird. Die Beta-Version, die für alle, die über Kickstarter.com wenigstens 110 Dollar zu dem Projekt beigetragen haben, bereitsteht, lässt die Herzen passionierter Infinity-Einzelspieler jedenfalls höher schlagen – natürlich ohne durch allzu große Offenherzigkeit die Vorfreude und Spannung zu dämpfen.

Auf die Zielgruppe abgestimmt

Mit Pillars of Eternity setzt Obsidian nicht ausschließlich, nicht einmal hauptsächlich auf Action. Vielmehr haben die Entwickler darauf vertraut, dass es sehr wohl einen Markt für Spiele gibt, deren Unterhaltungswert in erster Linie intelligenten Inhalten und komplexen, fein gezeichneten Charakteren entspringt. (Es gibt ihn. AUCH IN DEUTSCHLAND) So ist ein interesantes und originelles, auf eine ganz bestimmte (wie die Reaktion bei Kickstarter bewiesen hat, keineswegs kleine) Zielgruppe abgestimmtes Produkt entstanden.

‘Magische Wiederbelebung und Auferstehung’ wird es nicht geben – egal, wie weit man gelangt ist.

Permanent Death – egal, auf welchem Level

Nach der Wahl des Schwierigkeitsgrades für das Spiel (vier stehen zur Auswahl), erstellt man zunächst einmal, wie stets, seine Spielfigur. Hier werden nicht weniger als sechs (natürlich in Gattungen weiter unterteilte) Rassen angeboten; aus beiden Geschlechtern kann ausgewählt werden; zu den 11 angebotenen Klassen schließlich gehören neben unvermeidlichen Klassikern wie “Schurke”, “Barbar” oder “Ranger” auch originelle und überraschendere Optionen. Man schließt sich einem ‘Orden’ an – und schon ist man auf der Karte und das Abenteuer kann seinen Lauf nehmen. Jetzt gilt es, auf der Hut zu sein, denn trotz verschiedenartigster Skills, Kräfte und Spezialisierungen, eines ist nicht vorgesehen – Magie, die einen getöteten Spieler wieder zum Leben erwecken kann.

Gesundheit ist ein hohes Gut…

In den vielen Kampfszenen, die es von Beginn an und das ganze Spiel hindurch natürlich trotz allem in Hülle und Fülle gibt, kann man immer wieder Pausen einlegen und z.B. die eigenenen und Mitspielerfertigkeiten auf den aktuellen Gegner abstimmen, Positionen verändern etc. Nach jeder Pause geht es dann mit diesen modifizierten Einstellungen weiter. Wichtig ist es, stets gut mit der “Lebensenergie” der Figuren zu wirtschaften; diese setzt sich aus den Komponenten Health und Stamina (etwa: Widerstandskraft, Ausdauer). Sinkt letztere auf Null, verliert die Figur das Bewusstsein. Ist die Gesundheit vollständig im Eimer, stirbt man und es heißt Game over (s.o.: “permanent death”).

Pillars of Eternity-Symbol

Typ Video

Version HD Trailer

Andere Versionen

HD Trailer

Bewertung